Wie künstliche Intelligenz die Zukunft der Arbeit beeinflusst

Geschrieben von Tatjana Erhardt

Künstliche Intelligenz (KI) oder auch Artificial Intelligence (AI) ist eine der wichtigsten digitalen Technologien, die sehr häufig mit der Zukunft der Arbeit in Verbindung gebracht wird. Dem WARUM möchten wir hier auf den Grund gehen.

Was würde ein überzeugter AI-Experten auf die Frage antworten, wie sich Künstliche Intelligenz auf die Zukunft der Arbeit auswirkt?

These: Die Arbeitswelt wird sich grundlegend verändern. Kein Stein bleibt mehr auf dem anderen! Eher technologiepessimistische oder skeptische Experten würden sagen: Es wird kritische Ausmaße annehmen. Der Mensch wird ersetzt und die Maschinen übernehmen das Regime. Andere würden es weniger drastisch ausdrücken: So schlimm wird es nicht und bis es soweit ist, wird noch viel Zeit vergehen.

Eines ist klar: Die Veränderungen durch künstliche Intelligenz und Automatisierung werden weitreichend sein. KI wird bereits im Laufe des nächsten Jahrzehnts weltweit zu einer „multi-billion dollar“ Industrie. Es wird geschätzt, dass bis 2025 232 Mrd. US-Dollar in die Bereiche KI, Machine Learning und Robotic Process Automation investiert werden. Auch die deutsche Bundesregierung hat dies erkannt und aus diesem Grund eine Strategie für Künstliche Intelligenz ins Leben gerufen, die den Standort Deutschland bei der KI-Forschung stärken soll.

Doch warum ist das so? Und wie kann man sich darauf vorbereiten?

All das, was in einen (sich potenziell wiederholenden) Prozess gegossen werden kann, kann durch Künstliche Intelligenz ersetzt werden. Denken Sie einmal darüber nach, welche Tätigkeiten in Ihrem Arbeitsalltag wiederkehrend sind. Da gibt es sicher einiges. In manchen Berufsgruppen dominieren diese Tätigkeiten sogar den Arbeitsalltag. Ab dem Zeitpunkt, an dem es günstiger wird und skaliert, werden Programme entwickelt, die die Tätigkeiten von Menschen ersetzen. Doch ist das so schlimm? Haben Sie ein Kribbeln im Bauch, wenn Sie an die Aufgaben denken, die Sie immer wieder „stupide“ abarbeiten müssen? Oder wären Sie vielleicht dankbar, wenn Ihnen das abgenommen wird? Wollen Sie nicht lieber kreativer, freier und anspruchsvoller arbeiten und manchmal auch nicht planbare Aufgaben lösen?

Natürlich ist diese Argumentation, dass zukünftig nur noch kreative und spannende Aufgaben auf den Menschen warten sollten, zu kurz gedacht. Denn es gibt viele Menschen, die sich mit immer wiederkehrenden Tätigkeiten sicher fühlen – und das ist durchaus nachvollziehbar. Jedoch ist die Sorge, den eigenen Arbeitsplatz zu verlieren oder für eine neue Arbeitswelt nicht ausreichend qualifiziert zu sein nicht von der Hand zu weisen und kann für jeden Einzelnen essentiell werden.

Ist mehr Optimismus gefragt?

Aber sollte man nicht anfangen, etwas positiver auf das Thema zu schauen und sich selbst und die betroffenen Kollegen, Abteilungen und Bereiche im Unternehmen besser vorbereiten auf den anstehenden Wandel? Das würde der Debatte um AI sicher guttun.

PS: Für alle, die mehr über Künstliche Intelligenz verstehen wollen:

Infos zur Frage “Was genau ist AI“ und was hat sich in den letzten Monaten in diesem Feld getan, sind unter folgendem Link zusammengetragen: https://www.techradar.com/news/what-is-ai-everything-you-need-to-know

 

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 Bildquelle: Halfpoint – stock.adobe.com

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Tatjana Erhardt
Tatjana Erhardt

Ist Geschäftsführerin bei nextexitfuture. Generalistin mit Schwerpunkt Veränderungsmanagement, Strategieberaterin, Coach für Hochbegabte / Hochsensible, langjährige Führungs- und Vorstandserfahrung

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