Design Thinking Workshop Linguistik

Unsere Erfahrung: virtuelle Workshops

Geschrieben von Heike Schönmann

Unsere Erfahrung: virtuelle Workshops

Im Rahmen der von Beatrix Busse organisierten ICAME41 haben wir einen virtuellen Design Thinking Workshop veranstaltet. Es war wieder eine spannende Erfahrung zu erleben, wie mehr als 30 Teilnehmer*innen aus über zehn verschiedenen Ländern virtuell und in englischer Sprache an konkreten Lösungen arbeiten.

Die ICAME41, eine Konferenz für Linguistik- und Informationswissenschaften, wurde dieses Jahr von der Universität Heidelberg und der Universität zu Köln veranstaltet. Bedingt durch die Pandemie haben die Veranstalterin und ihr Team entschieden, Konferenz und Workshop digital auszurichten. Leser*innen, die unsere News verfolgen, wissen bereits, dass wir damit Erfahrung haben und Workshops gerne digital anbieten.

So haben wir gemeinsam mit Beatrix Busse den Design Thinking Workshop mit dem Titel „Corpus Linguistics goes Public“ virtuell konzipiert. Ziel war es, Lösungen zu erarbeiten, wie die Wissenschaft und Methode der Korpuslinguistik besser in der Öffentlichkeit sichtbar werden und in der Gesellschaft wirken können. Unsere Coaches begleiteten die Teilnehmer*innen dabei, mithilfe von agilen Methoden und virtuellen Tools, Ideen zu schmieden und Prototypen zu erstellen.

Dies hat uns wieder gezeigt: Workshops können wunderbar in einem digitalen Setting funktionieren. Besonders, wenn die Voraussetzungen stimmen. Diese möchten wir hier vorstellen:

Unsere Erfahrung – was ist in virtuellen Workshops besonders wichtig?

  1. Preparation is key: Für den virtuellen Workshop haben wir mit verschiedenen Tools und virtuellen Gruppenräumen gearbeitet. Beispielsweise bereiteten einzelne Gruppen Inhalte vor, die sie dann im großen Plenum vorstellten. Die Zuordnung von Personen sollte genau geplant, und die Agenda sehr klar kommuniziert werden. Für technische Hintergründe, wie zum Beispiel die Tools, die wir verwendet haben, möchten wir auf unseren Blogartikel zu virtuellen Workshops hinweisen.
  2. Technische Unterstützung der Teilnehmer*innen: Um den Ablauf des Workshops nicht zu stören und die Zeitplanung nicht zu beeinflussen ist es wichtig, dass keine Probleme mit Hardware oder Software auftauchen. Um das zu gewährleisten, bieten wir während virtueller Workshops technische Hilfe in Form einer Hotline an. Außerdem ist es sinnvoll, den Teilnehmer*innen schon im Voraus mitzuteilen, welche Tools genutzt werden. So können sie sich selbst schon damit vertraut machen.
  3. Flexible und fähige Coaches: Im virtuellen Setting sind die Coaches besonders gefordert. Zum Beispiel kann es passieren, dass schüchterne TeilnehmerInnen im virtuellen Raum noch zurückhaltender werden. So liegt es an den Coaches, sie einzubeziehen und eine offene, entspannte Gruppenstimmung zu erzeugen. Es kann auch sein, dass sie plötzlich technisch einspringen müssen: Hin und wieder haben Teilnehmer*innen Schwierigkeiten mit den Tools. Hier helfen aufmerksame Coaches, die die Prozesse und Teilnehmer im Blick behalten.
  4. Aufgeschlossene Teilnehmer*innen: Das virtuelle Setting unterscheidet sich von dem in der realen Welt. Umso wichtiger ist es, dass die Teilnehmer sich auf den Prozess und auf die neuen Softwaremöglichkeiten, die sie vielleicht noch nicht benutzt haben, oder kennen, einlassen. Wir haben uns zum Beispiel sehr über positive Rückmeldungen von Teilnehmenden gefreut, die zugaben, erst kritisch gewesen zu sein, aber im Laufe des Workshops gemerkt haben, wie viel Spaß es ihnen macht und wie gut ihnen die Ergebnisse gefallen.
  5. Positive Fehlerkultur: Angst hemmt Kreativität. Gerade online fällt es manchen Teilnehmer*innen schwerer, frei zu sprechen und vielleicht unkonventionelle Ideen zu äußern. Deshalb legen unsere Coaches besonders viel Wert darauf, eine Atmosphäre zu erzeugen, in der niemand Angst haben muss, Fehler zu machen. So kann sich die Gruppe kreativ in den Prozess begeben.
  6. Angepasstes Zeitmanagement: Außerdem zeigt die Erfahrung, dass Personen in virtuellen Sessions schneller ermüden. Deshalb sollten regelmäßige Pausen geplant und eingehalten werden. Auch die Sessions selbst sollten nicht zu lange dauern. Wir haben mit dem Workshop wieder einmal erlebt, wie viel in kurzer Zeit zu erreichen ist: In nur zwei Halbtages-Einheiten haben die Teilnehmer*innen, begleitet durch unsere Coaches, gemeinsam nicht nur Ideen generiert, sondern konkrete Lösungswege entwickelt.

Unser Fazit: Es ist auch online möglich, kreativ, kooperativ und produktiv zu arbeiten. So sieht es auch Prof. Dr. Beatrix Busse, Initiatorin der Konferenz, der wir in diesem Beitrag das Schlusswort überlassen möchten:

„Unsere inhaltlichen Planungen gemeinsam mit nextexitfuture in ein so kreatives und innovatives Format umzusetzen, war ein zukunftsträchtiger Schritt. Ich habe selbst mit Freude am digitalen Workshop teilgenommen. Es war von der inspirierenden Keynote, bis zur Präsentation der Prototypen eine inspirierende und für die Disziplin wichtige Veranstaltung. Ich bin beeindruckt von den Ergebnissen, die die TeilnehmerInnen erarbeitet haben!“

– Prof. Dr. Beatrix Busse, Prorektorin für Studium und Lehre der Universität zu Köln

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Sind Sie neugierig geworden? nextexitfuture (info@nextexitfuture.com) unterstützt Sie mit einem strukturierten Ansatz für die Durchführung von virtuellen Workshops mit Teilnehmer*innen aus der ganzen Welt.

Sprechen Sie uns gern an. Wir entwickeln mit Ihnen und für Sie ein maßgeschneidertes Konzept für Ihren virtuellen Workshop.

Hier finden Sie einen Überblick über unsere Veranstaltungen:

https://www.nextexitfuture.com/veranstaltungen/

Heike Schönmann
Heike Schönmann

Geschäftsführerin bei nextexitfuture. Beraterin, Trainerin und Coach mit Fokus Frauen in Führungspositionen und Betriebliches Gesundheitsmanagement. Mehrjährige Führungserfahrung im Bereich Personalentwicklung. Projektleitung Gender Diversity und Health Management im Konzern.

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