Design Thinking

Design Thinking – So stellen Sie die Bedürfnisse Ihrer Mitarbeiter in den Vordergrund

Geschrieben von Tatjana Utz-Erhardt

Design Thinking ist aktuell in aller Munde und jeder möchte das Beste für sein Unternehmen damit erreichen.

Warum ist das so?

Durch DT haben wir eine Methode im Koffer, die es uns ermöglicht, nutzerzentriert und somit nicht am Kunden vorbei zu arbeiten. Sie hilft, Barrieren in Unternehmen zu überwinden, sie fördert die Zusammenarbeit und reduziert Konflikte.

Die kreative Methode motiviert Mitarbeiter und Führungskräfte gleichermaßen. Die gemeinsame Zeit wird intensiv und zielorientiert genutzt –  so entsteht im hektischen Alltag Freiraum für neue Ideen.

Die Zusammensetzung der Teams wird möglichst bunt gewählt, hierarchieunabhängig, viele unterschiedliche Talente garantieren den Blick über den Tellerrand und das Querdenken. So werden schon während der Sprints Veränderungsprozesse angestoßen und ein tiefes gemeinsames Verständnis entsteht. Das Erleben während der Workshops verankert die Veränderungen tiefer als alles andere.

Wie wird das erreicht?

Schon Einstein sagte: „Wenn ich eine Stunde Zeit hätte, um die Welt zu retten, würde ich 55 Minuten dafür verwenden, das Problem zu suchen und nur 5 Minuten, um Lösungen zu finden“.

Design Thinking geht genauso vor.

Im ersten Schritt wird eruiert, welches Problem denn nun eigentlich gelöst werden soll. Das Ziel, das sich dahinter verbirgt, ist es, ein tiefes Verständnis für die Nutzer oder Kunden zu entwickeln und zu bewerten. In dieser Phase ist es sehr wichtig präzise zu arbeiten, sich ausreichend Zeit einzuplanen und das wirkliche Problem zu finden, auf das sich im weiteren Workshop konzentriert wird.

Im Mittelpunkt des zweiten Schritts steht die Lösungsfindung. Welche Lösungen gibt es für das benannte Problem? Es werden völlig frei von Denkbarrieren die unterschiedlichsten Lösungsideen entwickelt, strukturiert, priorisiert und mit den Nutzern getestet.

Erst im dritten Schritt geht es dann um die Implementierung. Wie wird die Lösung umgesetzt? Eine gemeinsame Strategie wird im Team erarbeitet und es werden konkrete Schritte vereinbart.

Design Thinking auch bei soften Themen?

Auch wenn DT technisch klingt, so sind gerade die weichen Faktoren diejenigen, für welche DT wirklich interessant ist.

Dass neue Produkt- oder Geschäftsideen weiterentwickelt oder bewertet werden, ist der Ursprung des Design Thinkings und für jeden wahrscheinlich auch sehr gut nachvollziehbar:

  • Schaue, wie ein neues Design beim Kunden ankommt,
  • prüfe, welche Bedürfnisse der Kunde hat und
  • etabliere dann die neue Lösung, das Produkt oder die Geschäftsidee am Markt.

Es ist auch naheliegend, dass sich DT für Prozesse und Strukturen sowie zur Strategieentwicklung bzw. -umsetzung eignet.

Zudem ergibt sich automatisch, dass durch diese Art des Querdenkens die Kundenorientierung gesteigert wird, denn nur wer die Bedürfnisse der Nutzer im Fokus hat, wird in Zukunft am Markt erfolgreich sein.

All die oben erwähnten Anwendungsmöglichkeiten von DT klingen sehr plausibel. Wer hätte jedoch gedacht, dass gerade DT Unternehmen kulturelle Unterstützung im Change bietet? Veränderung-, Kultur- und Führungsthemen werden schneller, als mit jeder anderen Methode angestoßen, verinnerlicht und in die Organisation getragen.

Dynamische, hierarchieunabhängige Teams arbeiten an gemeinsamen Lösungen, eine Arbeitsatmosphäre der Augenhöhe entsteht, in der jeder gehört wird, in der es keine blöden Ideen oder dumme Fragen gibt.

Geführt von einem Design Thinking Coach sind vor dem Workshop noch nicht erwartete innovative Ergebnisse möglich. Eine Akzeptanz für die Lösung entsteht zeitgleich auf mehreren Ebenen. Unterschiedliche Perspektiven werden in die Lösungsfindung eingebracht. Die Wahrscheinlichkeit einer akzeptierten Lösung ist wesentlich höher als bei der Top-Down Methode.

Mit einem optimalen Mix der Kommunikation kann so die Belegschaft im Veränderungsprozess beteiligt und mitgenommen werden. Das Unternehmen selbst wird hierbei agiler. Feste und verstaubte Strukturen werden aufgebrochen, dem Unternehmen wird frische Luft zugeführt. Es kann wieder neu atmen und neu denken, es wird positiv, motiviert und innovativ, interessant für neue High-Performer und auch wettbewerbsfähiger.

Wie gelingt es, ein Unternehmen durch die Herausforderungen der Digitalisierung zu bringen?

  • Wählen Sie die Methodik des Design Thinkings,
  • werden Sie offen für Neues,
  • unterstützen Sie ihre Querdenker und
  • gehen sie die Veränderung aktiv mit ihren Mitarbeitern an.
  • Steuern sie ihr Schiff flexibel und wendig durch die teilweise noch unbekannten Herausforderungen der Digitalisierung.

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Tatjana Utz-Erhardt
Tatjana Utz-Erhardt

Ist Geschäftsführerin bei nextexitfuture. Generalistin mit Schwerpunkt Veränderungsmanagement, Strategieberaterin, Coach für Hochbegabte / Hochsensible, langjährige Führungs- und Vorstandserfahrung

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